Weniger ist mehr — besonders am Anfang
Der häufigste Fehler von Skincare-Einsteigern: zu viele Produkte auf einmal einzuführen. Wenn die Haut dann reagiert, weiß man nicht welches Produkt das Problem verursacht hat. Die Lösung: mit einer Minimalroutine aus 3–4 Produkten starten und erst nach 4–6 Wochen neue Produkte hinzufügen.
Die Morgenroutine (AM)
☀️ Morgen — 4 Schritte
Reinigung
Morgens reicht ein sanfter Reiniger oder sogar nur Wasser wenn die Haut nicht zu fettig ist. Aggressive Reiniger zerstören den natürlichen Säureschutzmantel. Auf Sulfate (SLS) verzichten.
Feuchtigkeitspflege
Eine gute Feuchtigkeitscreme ist die Basis jeder Routine. Sie versiegelt die Feuchtigkeit in der Haut und stärkt die Barriere. Für fettige Haut: leichte Gel-Textur. Für trockene Haut: reichhaltige Creme.
SPF — immer, jeden Tag
Der wichtigste Schritt der Morgenroutine. Mindestens SPF 30, besser SPF 50. Als letzter Schritt auftragen, nach der Feuchtigkeitspflege. Nicht einmassieren — sanft auftupfen.
Die Abendroutine (PM)
🌙 Abend — 4–5 Schritte
Double Cleansing
Abends immer gründlicher reinigen als morgens. Bei Make-up-Trägerinnen: zuerst ein Öl oder Mizellenwasser, dann ein wasserlöslicher Reiniger. So werden auch wasserresistente Produkte vollständig entfernt.
Zielwirkstoff als Serum
Abends ist die beste Zeit für aktive Wirkstoffe wie Retinol, AHA/BHA oder Niacinamid. Sie wirken während du schläfst und werden nicht durch UV-Strahlung deaktiviert. Wichtig: nicht alle gleichzeitig einführen.
Was als nächstes?
Sobald deine Basispflege etabliert ist und die Haut sich eingespielt hat, kannst du schrittweise erweitern. Ein Toner für mehr Feuchtigkeit, ein Vitamin-C-Serum für den Morgen, ein Peeling 1–2x pro Woche. Die Reihenfolge immer: von dünnflüssig nach dickflüssig, aktive Wirkstoffe vor der Feuchtigkeitspflege.
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