Brauche ich überhaupt eine spezielle Augenpflege?
Ja — und zwar weil die Haut um die Augen bis zu 10-mal dünner ist als die Gesichtshaut. Sie hat kaum Talgdrüsen, trocknet schneller aus und reagiert empfindlicher auf Inhaltsstoffe. Normale Gesichtscremes sind oft zu reich und können Milien (kleine weiße Knötchen) verursachen oder die empfindliche Haut reizen.
Augencreme, Augenserum oder Augengel?
Augencreme: Ideal für trockene Haut und reife Haut. Reichhaltige Textur, intensiv pflegend. Morgens und abends anwenden. Augenserum: Leichter, zieht schneller ein. Gut für alle Hauttypen, besonders bei Pigmentflecken oder Fältchen. Augengel: Sehr leicht, kühlt und entstaut. Perfekt für fettige Haut, geschwollene Augen und morgendliche Augenringe.
Nach Hauttyp: Was passt zu dir?
💧 Trockene Haut
Reichhaltige Augencreme mit Ceramiden, Hyaluronsäure und Peptiden. Auf Duftstoffe und Alkohol verzichten. Abends dick auftragen, morgens dünne Schicht unter Make-up.
✨ Fettige / Mischhaut
Leichtes Augenserum oder Augengel. Keine dicken Cremes — diese können Milien begünstigen. Caffeine-haltige Gels helfen gegen Schwellungen am Morgen.
🌸 Sensible Haut
Produkte ohne Duftstoffe, ohne Parabene, ohne ätherische Öle. Patch-Test vor der ersten Anwendung. Sanfte Wirkstoffe: Panthenol, Allantoin, Centella Asiatica.
🌟 Anti-Aging Fokus
Augenpflege mit Retinol (niedriger Konzentration), Peptiden oder Vitamin C. Diese Wirkstoffe stimulieren die Kollagenproduktion und reduzieren Fältchen sichtbar.
Die richtige Anwendung
Niemals einmassieren — das zieht die empfindliche Haut. Stattdessen mit dem Ringfinger sanft eintupfen, von der äußeren Augenpartie nach innen. Nicht zu nah am Lid auftragen — das Produkt wandert durch die Körperwärme von selbst zur Lidkante.
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